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Die Geschichte des Lipizzanergestütes Piber


Die Flucht der Lipizzaner

Mit dem Ersten Weltkrieg endete die österreichische Pferdezucht am Hofgestüt in Lipica. Wegen der nahenden Kampfhandlungen musste das Lipizzanergestüt 1915 nach Laxenburg bei Wien und in
das Gestüt Kladrub evakuiert werden. Die 97 Pferde, die damals Österreich zugesprochen wurden, kamen 1920 nach Piber. Denn in vielem gleichen die Lebensbedingungen in Piber denen von Lipica: Die geologischen Verhältnisse sind ähnlich, das Klima ist milde und gesund, das Gras gut und kräftig. Im Schloss Piber wurde die Gestütsverwaltung untergebracht. Nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland wurde die junge Republik zur Provinz, die Spanische Reitschule der deutschen Wehrmacht unterstellt, und die Lipizzaner 1942 aus Piber in ein zentrales Militärgestüt nach Hostau im Böhmerwald gebracht. Von dort brachten sie amerikanische Truppen im April 1945 nach Bayern und später auch nach Oberösterreich. Erst nach mehr als einem Jahrzehnt, 1952 kehrten sie wieder in die Steiermark zurück. Die Zucht lieferte hervorragende Ergebnisse und dies ist nicht zuletzt deshalb von enormer Wichtigkeit, daan der Spanischen Hofreitschule Wien ausschließlich im Gestüt Piber gezüchtete Lipizzanerhengste ausgebildet werden.

 

Lipizzanergestüt Piber
Piber 1
A-8580 Köflach
Tel: +43 3144 33 23
Email: office@piber.com