DIE SPANISCHE HOFREITSCHULE TANZT
Erster imperialer Sommerball zugunsten der Lipizzaner
„Groß ist unser Erbe. Groß ist unsere Vision. Und groß ist unsere Verantwortung.“ Mit diesen Worten hat Dkfm. Elisabeth Gürtler die heutige Pressekonferenz zur Vorstellung der ersten Fête Impériale eröffnet. Jene Dame, die jahrelang mit viel Fingerspitzengefühl den Wiener Opernball geleitet hat, bittet am 10. Juli 2010 erstmals zu einem Ball für die Lipizzaner in die wohl schönste Ball-Location Wiens. „Denn ohne die Lipizzaner könnten wir jene Tradition, die wir in der Spanischen Hofreitschule tagtäglich zelebrieren und mit der wir tagtäglich Tausende von Menschen erfreuen, nicht fortsetzen,“ betonte Gürtler, Generaldirektorin des „weißen Ballets“ aus über 72 ausgebildeten Schulhengsten. Die Fête Impériale soll aber weder Opern- noch Lifeball werden, sondern eine moderne Interpretation früherer Traditionen. Unterstützt wird Gürtler bei der Umsetzung von ihrem Team, einem Ehrenpräsidium und einem Patronessen-Komitée, dem auch Olympiasiegerin Sissy Max-Theurer angehört. Für die „Schulung“ des Jungdamen- & -herrenkomitées zeichnet Prof. Thomas Schäfer Elmayer verantwortlich.
Voll der Tradition wie Faszination ist die Spanische Hofreitschule, die bereits im Jahr 1572 erstmals urkundlich erwähnt wurde – als Holzhalle am Josefsplatz. In den Jahren 1729 bis 1735 entstand nach den Plänen des Hofbaumeisters Joseph Emanuel Fischer von Erlach die barocke Winterreitschule. Der schönste Reitsaal der Welt ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern bietet mit einer Länge von 58 Metern sowie einer Breite von 17 Metern genügend Platz für die weltweit berühmten Darbietungen der Spanischen Hofreitschule. Am 10. Juli werden die ehrwürdigen Räumlichkeiten erstmals zu einem großen Ballsaal: „Ein Fest dieser Art ist für Wien neu! Bereits Maria Theresia hat Mitte des 18. Jahrhunderts rauschende Feste – so genannte Damenkarusselle – in der Hofreitschule gefeiert. Unsere Vision ist es, diese Tradition für eine Nacht wieder auferstehen zu lassen und allen Wienern und Gästen aus dem In- und Ausland die Hofreitschule für einen unvergesslichen Abend zu öffnen,“ freut sich Dkfm. Elisabeth Gürtler auf eine imperiale Ballnacht.
Sind die Lipizzaner aus dem Haus …
Wenn sich die weltberühmten Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule im Juli und August in ihrem Sommerquartier im niederösterreichischen Heldenberg befinden, tanzen rund 3.000 Ballgäste in ihren Stallungen. Die Spanische Hofreitschule mit der Winter- wie der Sommerreitschule, der Stallburg wird am 10. Juli ergänzt um den Michaelerplatz sowie die Michaelerkuppel für eine Nacht zur schönsten Sommerball-Location Wiens.
Ein Flaniercorso auf den offenen Galerien der Winterreitschule lädt zum Lustwandeln, Schauen und Genießen. Unter freiem Himmel bei lauen sommerlichen Abendtemperaturen genießen die Gäste in der Sommerreitschule die imperiale Ballnacht. Jener Ort, der normalerweise den Lipizzanern gehört, gehört für einen Abend der Ballgesellschaft, die sich in Salettln oder an Bars an Champagner, Wein oder anderen Getränken ausgelassen delektieren kann. Auch die Boxen der Stallburg mutieren zu Logen, der Renaissancehof wird zum wunderbaren Ballsaal unter freiem Himmel. Zum Tanzparkett wird die Reitbahn mit genügend Platz für Kapriole, Levade, Courbette, Schulquadrille und das persönliche Pas de Deux der Ballgäste.
Ein wichtiges Erbe braucht Unterstützung
Die traditionsgemäße Zucht so wie die Erforschung der ältesten Kulturpferderasse Europas, der Lipizzaner, erfordern nicht nur viel Begeisterung und Know How, sondern auch eine solide finanzielle Basis.
„Der Reinerlös der Fête Impériale kommt exklusiv jenen wissenschaftlichen Arbeiten zugute, die notwendig sind, um den Erhalt und die Zucht der ältesten Kulturpferderasse der Welt und somit die Fortführung der Spanischen Hofreitschule zu garantieren,“ betont Gürtler, die mit der Fête Impériale erstmalig einen neuen Weg zur zusätzlichen Finanzierung der Lipizzaner geht.
Prof. Thomas Schäfer-Elmayer hingegen wird sich in bewährter Weise dem Jungdamen und -herren-Komitée annehmen. 64 Paare im Alter von 17 bis 24 Jahren sollen jugendlichen Esprit auf der Fête versprühen und für eine gelungene Eröffnung des ersten Sommerballs sorgen. Bis Mitte Mai tanzen Interessierte noch in der Tanzschule Elmayer vor – einzige Voraussetzung (neben der Altersbeschränkung) – ist das Beherrschen des Linkswalzers. So betont Schäfer Elmayer: „Die Fête Impériale ist für die Eröffnungspaare wirklich eine einmalige Gelegenheit, bei der Premiere dieser großartigen Feier dabei zu sein und sogar mitwirken zu können, um die weltweit einzigartige Spanische Hofreitschule zu unterstützen.“
Karten für die Fête Impériale gibt es ab sofort direkt im Besucherzentrum der Spanischen Hofreitschule oder über www.fete-imperiale.at Die Preise starten bei 100,- Euro (Flanierkarten) und reichen von 420,- bis 630 Euro für einen Tisch (je nach Lokalität). Logen und das Chambre separée sind ab 2.400 Euro erhältlich.
Hier können Sie Pressefotos der Spanischen Hofreitschule downloaden
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Mag. Barbara Sommersacher
Presse und PR Spanische Hofreitschule, Bundesgestüt Piber
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